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HeatCOOP Research Brief
Ein neuer Research Brief aus dem Projekt HeatCOOP zeigt, wie verschiedene Organisationsformen – von Genossenschaften über Vereine und Gemeinden bis zu gemeinnützigen Unternehmen – lokale Heizwenden in Europa voranbringen. Die Analyse von 14 Initiativen macht deutlich: Erfolgreiche Projekte setzen auf starke Beteiligung vor Ort und demokratische Strukturen.
Viele beginnen als Bottom-up-Initiativen und professionalisieren sich mit wachsender technischer und finanzieller Komplexität. Das erleichtert Skalierung und Stabilität, stellt aber die Aufgabe, die aktive Mitwirkung der Bürger:innen zu bewahren. Der Research Brief bietet wertvolle Orientierung für alle, die lokale Wärmelösungen nachhaltig gestalten möchten.
Den englischen Blogbeitrag mit dem Research Brief findest du hier.

PED Stepwise: Ein Blick auf Wiens nachhaltige städtische Zukunft
Im Rahmen des internationalen PED-StepWise-Projekttreffens in Wien besichtigten die Teilnehmer mehrere Stadtentwicklungsgebiete im 22. Bezirk. In dem Video spricht Georg über die verschiedenen Standorte, die während der Exkursion besucht wurden, und erläutert, wie diese den Wandel in der Stadtentwicklung und Energieversorgung widerspiegeln.
Ein Schwerpunkt lag auf der Kriegerheimstätte, einer historischen Siedlung, in der aktuell die Umstellung von fossilen Heizsystemen auf zukunftsfähige Lösungen wie ein mögliches Anergienetz diskutiert wird. Außerdem führte die Exkursion durch kommunale Wohnbauten der Nachkriegszeit bis hin zur modernen Quartiersentwicklung Berresgasse. Die Stationen zeigten, wie Wien historische Strukturen weiterentwickelt und neue Technologien nutzt, um eine nachhaltige urbane Zukunft zu gestalten.
Den englischen Blogbeitrag mit dem Video findet du hier.

Sanierung & Dekarbonisierung III – Gesetzliche Rahmenbedingungen und Forderungen an die Politik
In unseren letzten Blog-Reihe zur Sanierung & Dekarbonisierung stand die Motivation für Sanierungen und Dekarbonisierung im Mittelpunkt. Im aktuellen Beitrag geht es darum, welche Rahmenbedingungen nötig sind, um von der Motivation in die Umsetzung zu kommen. Dafür haben wir mit Architekt:innen, Prozessbegleiter:innen, Hauseigentümer:innen, Wohnbaugenossenschaften und Rechtsexpert:innen gesprochen, um zu verstehen, welche rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen die Wärmewende im Gebäudebestand derzeit prägen – und welche Anpassungen notwendig wären.
Der Beitrag fasst zentrale Aussagen aus Gesprächen mit Expert:innen sowie Eindrücken aus der Podiumsdiskussion "Wärmewende.jetzt" bei den Renowave Impact Days 2025 zusammen. Den ganzen Blogbeitrag findest du hier.
Der Gemeinschaffen Blog Voneinander lernen, Wissen teilen, gemeinsam mit unserem Netzwerk will realitylab sich weiterentwickeln. Du hast Ideen für neue Beiträge? Dann schreib uns unter gemeinschaffen@realitylab.at
Aktuelles Projekt
Carma - Carsharing als regionales Miteinander aktivieren
Die Abkürzung CARMA steht für "Carsharing als regionales Miteinander aktivieren". Das Ziel des Projekts ist es, nachbarschaftliches Carsharing (NCS) durch skalierbare soziale und organisatorische Geschäftsmodelle massentauglich zu machen.
Warum CARMA? Der private Pkw-Verkehr ist eine Hauptursache für CO₂-Emissionen und hohen Flächenverbrauch. Ein einziges geteiltes Fahrzeug kann jedoch durchschnittlich 8 bis 15 private Pkw ersetzen. Während Carsharing in Städten oft kommerziell ist, wird es im ländlichen Raum meist durch bürgerschaftliches Engagement getragen. CARMA möchte die sozialen Hürden abbauen, die eine breite Nutzung bisher verhindern.
Veranstaltungstipps

Einladung zum Symposium "Transformation des Bestandes. Die baukulturelle Zukunft des Wohnens."
Die Abteilung Architektur, Baukultur, Denkmalschutz und UNESCO-Welterbe im Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport lädt am 1. und 2. Juni herzlich zum Symposium „Transformation des Bestandes. Die baukulturelle Zukunft des Wohnens“ in den Kaisersaal nach St. Johann in Tirol ein.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Strategien zum Umgang mit den bis Mitte des 20. Jahrhunderts errichteten Arbeitersiedlungen in Österreich. Dabei werden sowohl historische, bauliche und gestalterische Gesichtspunkte als auch soziale, prozessuale, rechtliche und finanzielle Aspekte beleuchtet.
Wann: 1. und 2. Juni 2026
Wo: Kaisersaal (Bahnhofstraße 3, 6380 St. Johann in Tirol)
Zur Anmeldung

ZxB – Kooperative Ansätze zur Sanierung von Mehrfamilienhäusern - Online-Vortrag
Petra stellt das Projekt „ZxB – Zinshaus X Baugruppe“ im Rahmen der Susherit Webinar Series 2026 vor. ZxB ist ein anwendungsorientiertes Forschungsprojekt, das darauf abzielt, innovative Ansätze für die Stadterneuerung zu finden, bei denen private Eigentümer historischer Gebäude (Zinshäuser) und Wohngemeinschaften zusammenarbeiten, um die Gebäude zu sanieren und an neue klimapolitische Vorgaben anzupassen.
Im Kontext der Dekarbonisierung untersucht das Projekt, wie kooperative Sanierungsansätze den Sanierungsstillstand des historischen Wohnungsbestands überwinden können. Es beleuchtet die spezifischen Herausforderungen für Eigentümer:innen sowie das Potenzial von gemeinschaftsorientierten Nutzergruppen.
Wann: 11. Juni um 17:00 Uhr
Wo: Online via Zoom
Fernsehbeitrag über die HausWirtschaft am 27.05. um 21 Uhr auf W24
Die HausWirtschaft wird im Rahmen des Fernsehformats W24 Spezial zum Thema Wiener Stadtentwicklung am 27.05. um 21 Uhr vorgestellt. Die Sendung wird auch nach der Ausstrahlung hier online zur Verfügung stehen.
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